Gemüseanbau im Haus – nur in deinem Wohnzimmer

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Jeder, der einen Gemüsegarten hat, weiß, wie viel Einfluss das Wetter auf die Ernte hat. Bei Frost ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das ganze Gemüse erfriert, und während einer Hitzewelle kannst du zwar weiter gießen, aber die Blätter bleiben welk. Also bring den Gemüsegarten schnell nach drinnen, damit du dein selbst angebautes Gemüse ungestört genießen kannst!

1. Die Auswahl ist riesig

Zunächst einmal ist es wichtig zu entscheiden, welches Gemüse und/oder welche Kräuter du im Haus anbauen möchtest. Nicht alles funktioniert gleich gut: Tomaten zum Beispiel lassen sich nur schwer im Haus anbauen. Salat hingegen ist sehr gut für den Anbau im Haus geeignet.

Kräuter wie Basilikum, Koriander und Schnittlauch eignen sich auch für den Anbau im Haus. Pilze sind auch sehr gut für den Anbau im Haus geeignet. Du denkst vielleicht nicht sofort daran, aber der Anbau von Pilzen funktioniert sehr gut in Anzuchtkästen oder -schränken, die du im Gartencenter oder hier online kaufen kannst. Gib die Pilzsporen (oder Sporen anderer Pilze) einfach in die Anzuchtkästen und warte ab.

2. Die Einkaufsliste

Wenn du deine Samen, Bohnen oder Sporen gekauft hast, ist es an der Zeit, die richtige Anbaumethode zu wählen. Wie bereits erwähnt, züchtest du Pilzsporen am besten in einer Growbox. Du kannst sie im Gartencenter kaufen.

Für Kräuter und Gemüse ist es am besten, sie in einen Topf oder Behälter mit Löchern am Boden zu geben. Stelle diese Töpfe oder Schalen auf eine Schale oder einen Teller, damit überschüssiges Wasser leicht abfließen kann.

Kaufe Blumenerde für die Samen oder Bohnen und gib eine großzügige Menge Erde hinein. Nicht zu wenig, denn die Samen und/oder Bohnen müssen genug Platz zum Wachsen haben. Lege die Samen auch nicht zu dicht nebeneinander, sonst haben sie nicht genug Platz und wachsen zusammen.

Im Gartencenter kannst du auch spezielle Nährstoffe kaufen, damit der Boden fruchtbarer wird und die Samen und/oder Bohnen schneller wachsen.

3. Gemüseanbau im Innenbereich – das heilige Licht

Nun, das war’s. Jetzt kannst du dich um die Pflanzen kümmern. Zumindest sollten die Samen und/oder Bohnen zu hübschen kleinen Pflanzen heranwachsen. Gib den Töpfen genug Wasser, aber nicht zu viel, sonst ertrinken sie.

Auch der Ort, an dem du die Töpfe aufstellst, ist von großer Bedeutung. Da wir diese Gemüse und/oder Kräuter im Haus anbauen, solltest du ihnen so viel Tageslicht wie möglich geben. Stelle die Töpfe deshalb vor das Fenster, auf die Fensterbank oder an einen anderen Ort, an dem viel Tageslicht hinkommt.

Sobald die Pflanzen aus der Erde kommen, solltest du dein Tablett oder deinen Topf jeden zweiten Tag um ein paar Zentimeter drehen. Auf diese Weise verhinderst du, dass die Pflanzen zum Licht hin wachsen und du bekommst gebogene Pflanzen.

Vielleicht möchtest du eine Lampe kaufen, um sicherzustellen, dass die Pflanzen genug Licht bekommen, aber die Samen müssen auch bei normalem Tageslicht wachsen können.

4. Ein bisschen anders – Hydroponik

Wir wissen jetzt, wie wir unser eigenes Gemüse und/oder unsere eigenen Kräuter auf traditionelle Weise anbauen können, ganz bequem von unserem Wohnzimmer aus.

Heutzutage bist du als Heimgärtner nicht mehr an Töpfe mit Erde gebunden, sondern kannst Gemüse auch im Wasser anbauen. Das machst du mit der sogenannten Hydroponik. In diesen mit Wasser gefüllten Behälter gibst du verschiedene Nährstoffe, damit deine Samen besonders gut wachsen.

Die Wurzeln der Pflanzen werden zu langen, dünnen Fäden und nehmen die Nährstoffe auf, sodass sie gut wachsen können. Die Wurzeln können die Nährstoffe besser aus dem Wasser als aus dem Boden aufnehmen. Deshalb wachsen die Pflanzen im Wasser besser und schneller, sodass du früher (und schmackhafter!) Gemüse und/oder Kräuter hast.

Du brauchst auch Licht, um dein Gemüse mit Hydrokulturen anzubauen, vor allem, wenn du es im Haus anbaust. Kaufe also eine LED-Lampe. Das sorgt für helles (künstliches) Licht, das deine Samen noch besser wachsen lässt.

Auch diese Hydrokulturen kannst du im Gartencenter kaufen und musst nur noch Wasser und Nährstoffe hinzufügen. Für diejenigen, die gerne kreativ sind, gibt es zahlreiche Anleitungsvideos im Internet, mit denen du deine eigene Hydrokultur bauen kannst. Ein Versuch ist es wert, denn was gibt es Besseres als 100% Bio-Gemüse aus dem eigenen Garten, eeh, Wohnzimmer! Genieße dein Essen.

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