Was genau ist Meditation? (alles, was du wissen musst)

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Meditation wird immer beliebter und soll der Schlüssel zu einem achtsamen Leben sein. Deshalb haben so viele Menschen Headspace auf ihrem Handy. Das ultimative Ziel der Meditation ist die Erleuchtung, so der Buddhismus. In der Neuropsychologie ist Meditation vor allem der Weg zu mehr synaptischen Verbindungen oder sogar zu einem größeren Gehirn, so die Harvard-Forschung. Aber was ist Meditation wirklich?

Was ist Meditation?

Wir alle haben schon einmal versucht, im Schneidersitz zu sitzen und fünfzehn Minuten lang an nichts zu denken. Aber was ist Meditation wirklich? Es ist eine Technik, die es unserem Geist erlaubt, sich zu entspannen. Wir können einen bestimmten Bewusstseinszustand erreichen, der sich stark von dem unterscheidet, in dem wir uns normalerweise befinden. Das bedeutet, dass wir durch alle Schichten unseres Selbst gehen können und schließlich diesen Bewusstseinszustand erreichen.

Meditation und Bewusstsein

Ein solches Bewusstsein kann als ein Gefühl der Stille, des Friedens oder der Glückseligkeit beschrieben werden. Meditation gehört zu keiner Religion, aber sie ist Teil des Achtfachen Pfades im Buddhismus. Auch die Neuropsychologie erkennt die Wirkung der Meditation an; sie ist ein Prozess, dessen Schritte und Folgen klar definiert werden können. Du kannst Meditation auf viele Arten praktizieren, es gibt nicht den einen richtigen Weg. Das macht einen Unterschied. Der Mönch Thich Nhat Hanh beschreibt Meditation sehr schön:„Meditieren bedeutet nicht, mit einem Problem zu kämpfen. Meditieren heißt beobachten.“

Die Erleuchtung steht also in Wirklichkeit für wahre Vermenschlichung.

Gedanken durch Meditation kontrollieren

Bei der Meditation geht es also nicht darum, Gedanken zu kontrollieren. Viele Menschen denken, dass es genau darum geht und hören auf, wenn das nicht funktioniert. Das ist gar nicht nötig, denn Gedanken sind ein Teil von uns und nicht unbedingt negativ. Auf jeden Fall lernst du bei der Meditation, dass nichts gut oder schlecht ist. Durch die tägliche Praxis lernst du, alles zu beobachten und zu akzeptieren, ohne große Geschichten über Gedanken oder Gefühle zu erfinden.

Woher kommt die Meditation?

Meditation und die grundlegenden Konzepte, die damit verbunden sind, sind ein wichtiger Bestandteil vieler Religionen und Kulturen. Viele Menschen glauben, dass es zu ihrer spirituellen Entwicklung beiträgt. Wenn wir uns heute die Meditation ansehen, könnte man meinen, dass wir schon seit Jahren meditieren.

Dabei wurde die Meditation erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Swami Vivekananda in den USA eingeführt. Sie wurde dann von Paramehansa Yogananda popularisiert. In den 1960er Jahren wuchs das Interesse an der Meditation enorm durch Maharishi Mahesh Yogi, der begann, die Transzendentale Meditation zu lehren.

Der Ursprung der Meditation

Natürlich können wir den wahren Ursprung der Meditation viel früher finden. Das genaue Datum des Ursprungs der Meditation ist unbekannt, wird aber von Archäologen auf 5000 bis 3500 Jahre vor Null geschätzt. Ein paar tausend Jahre später, um 1500 v. Chr., wurden greifbare Dokumente der Meditation gefunden.

Diese wurden in den sogenannten Veden unterrichtet und waren in Indien zu finden. Etwas später, zwischen 600 und 500 v. Chr., entwickelte sich die Meditation im chinesischen Taoismus und im indischen Buddhismus. Schließlich wurden zwischen 400 und 100 v. Chr. die Yoga Sutras von Patanjali geschrieben und der Achtfache Pfad entwickelt. Das ist immer noch die Grundlage für die Erleuchtung (von der die Meditation ein Teil ist). Jetzt leben wir im Jahr 2018 und in jeder größeren Stadt findest du eine Yogaschule.

Was ist das und warum solltest du meditieren?

Der Zweck der Meditation ist für jeden sehr unterschiedlich. Der eine sucht nach Erleuchtung, der andere will sich einfach nur fünf Minuten lang entspannen. Beide sind absolut in Ordnung. Es gibt kein richtig oder falsch. Die Vorteile der Meditation sind endlos.

  • Du siehst die Dinge klarer (z.B. die Gedanken, die dir sagen, dass du deinen Bootcamp-Kurs schwänzen sollst). Das sind ja nur Gedanken.)
  • Du wirst mitfühlender und liebevoller
  • Du bist weniger frustriert und kannst deinen Ärger schneller loslassen
  • Deine Konzentration verbessert sich und du erledigst die Dinge effizienter
  • Du erlebst weniger Stress (statt in den Kampf-Flucht-Modus wechselst du in den Ruhemodus)
  • Du erkennst die mentalen Muster, die dich täglich beschäftigen, und lernst, sie leichter loszulassen
  • Du lernst, mehr im Moment zu leben und weniger in den Tausenden von Gedanken versunken zu sein, die du hast

Das ultimative Ziel: Erleuchtung

Meditation ist Teil des Achtfachen Pfades, dessen höchstes Ziel die Erleuchtung ist. Was genau ist Erleuchtung? Das Buddhist Journal erklärt es deutlich:

„Erleuchtung steht für die volle Entfaltung von Kopf und Herz, von Verstand und Gefühl. Sie steht für die volle Entfaltung unserer männlichen und weiblichen Eigenschaften. Das Ergebnis ist, dass wir zu integrierten, entspannten, natürlichen und authentischen Menschen werden.

Bei der Erleuchtung geht es also wirklich um wahre Vermenschlichung.

Wenn wir dieses realistische Verständnis von Erleuchtung haben, wird der Weg dorthin automatisch klar. Wir können an uns arbeiten, um emotional und intellektuell reifer zu werden. Deshalb halte ich es für besser, nicht mehr den geheimnisvollen Begriff ‚Erleuchtung‘ zu verwenden, sondern von ‚geistiger Reife‘ zu sprechen.“

Meditation ist auch für rationale Menschen

Aber auch für diejenigen, die nicht unbedingt erleuchtet werden wollen, kann Meditation sehr wertvoll sein. Stell dir vor, was passiert, wenn ein Zimmer nie aufgeräumt und geputzt wird. Überall findest du Gerümpel, Schmutz, Staub, Abfall und Müll. Es ist nicht gesund, in einer solchen Umgebung zu leben. Stell dir vor, dass dein Körper und dein Geist dieser Raum sind. In deinem Geist, deiner Seele und deinem Körper sammelt sich enormer Abfall an.

Sie kann sich als negative Gefühle, Gedanken oder Energien manifestieren. Wenn diese nicht beseitigt werden – sprich: dem Körper oder dem Geist keine Aufmerksamkeit geschenkt wird – sammeln sich diese Abfälle in extremen Mengen an. Gefühle von Stress, Angst und Niedergeschlagenheit können entstehen und dein Leben übernehmen. Es ist sehr intensiv. Wenn wir meditieren, können wir diese Gefühle beobachten und sie dann loslassen. Um einen tiefen Entspannungszustand und damit Seelenfrieden zu erreichen. Schon der Weg dorthin kann etwas ganz Besonderes sein.

Die verschiedenen Arten der Meditation

Wenn wir über Meditation sprechen, gibt es alle Arten, die man praktizieren kann. Zum Beispiel die Kontemplationsmeditation. Über die Arten der Meditation haben wir bereits geschrieben:

„Im tibetischen Buddhismus ist dies eine bekannte Methode. Bei dieser Form der Meditation liegt der Fokus darauf, über bestimmte Themen wie Unbeständigkeit, Interdependenz, Leerheit, Mitgefühl oder Vergebung nachzudenken.

Du lernst, deine Gedanken nicht abdriften zu lassen, und mit Achtsamkeit lenkst du deine Gedanken auf Tiefe, Kreativität und höheres intuitives Wissen. Der Vorteil ist vor allem die Einsicht, die sich daraus ergibt. Mit einer neuen Sichtweise kannst du die Welt und dich selbst anders betrachten und deshalb anders denken, fühlen und reagieren.“

Der Unterschied zwischen Achtsamkeit und Meditation

Eine Frage der Kartoffel Kartoffel? Nein, es gibt tatsächlich einen Unterschied zwischen Achtsamkeit und Meditation. Während es bei der Achtsamkeit um Bewusstheit und Aufmerksamkeit für den Moment geht, ohne zu urteilen, geht es bei der Meditation eher um Stille, sowohl körperlich als auch geistig. In diesem Artikel erzählen wir dir mehr über den Unterschied zwischen Meditation und Achtsamkeit.

Meditation und Atmung

Meditieren klingt für viele Menschen wie eine unmögliche Aufgabe. Aber wenn du lernst, die Kunst des Atmens zu beherrschen, wird das Meditieren ein Kinderspiel. Du atmest Sauerstoff ein, das, was uns am Leben hält, und du atmest Abfall aus, all den Müll, den du nicht willst. Wir erzählen dir alles über das Meditieren und deine Atmung.

Vorteile der Meditation

Meditieren kann dir eine Menge bringen. Du wirst mitfühlender und liebevoller, du kannst Ärger schneller loslassen und du lernst, im Moment zu leben. Aber Meditation bringt noch mehr Vorteile! In diesem Artikel teilen wir mit dir die wichtigsten Vorteile der Meditation und geben dir einige tolle Tipps.

Meditationsübungen für Anfänger

Wenn du gerade erst mit dem Meditieren anfängst, ist es schön, wenn du ein wenig zurückhaltender beginnst. Sich sofort 60 Minuten Achtsamkeitsmeditation zu widmen, kann ein bisschen viel sein, wenn du gerade um die Ecke bist. Diese fünf Meditationsübungen für Anfänger sind perfekt, wenn du dich langsam aber sicher an die Meditation herantasten willst.

Kurze Meditationsübungen

Du hast gerade erst mit dem Meditieren begonnen und findest es immer noch schwierig, eine halbe oder eine Stunde zu meditieren? Wir haben schöne, kurze Meditationsübungen für jeden Moment des Tages. Zum Beispiel beim Aufwachen oder eine entspannende Meditationsübung, wenn du unter einem Nachmittagstief leidest.

Einfache Meditationsübungen

Egal, ob du schon seit Jahren meditierst oder gerade erst angefangen hast, manchmal ist es schön, eine einfache Meditationsübung zu machen, anstatt eine stundenlange Meditationssitzung. Diese Meditation mit Schokolade ist eine tolle Übung, um mehr Zen-Momente am Tag einzuplanen. Und natürlich ist es eine furchtbar gute Ausrede, um Schokolade zu essen. Probiere diese einfache Schokoladen-Meditationsübung für einen köstlichen Zen-Moment.

Meditation vor dem Schlafengehen

Wenn du vor dem Schlafengehen meditierst, kontrollierst du die Hormone, die den Schlaf stören. Wie zum Beispiel das Stresshormon Cortisol, die energiespendende Substanz Adrenalin und das angstauslösende Hormon Noradrenalin. Aber noch wichtiger ist: Meditation hilft, das Schlafhormon Melatonin zu produzieren. In diesem Artikel bieten wir dir einige schöne Meditationsübungen zum Einschlafen.

Die besten Tipps für die Meditation

Meditation ist sehr wertvoll, um sie in dein Leben zu integrieren. Wenn du dich jeden Tag fünf Minuten hinsetzt, bist du freundlicher zu dir selbst und zu anderen und kannst besser mit deinen Gefühlen umgehen. Eigentlich sind die Vorteile endlos. Auch bei Bedrock sind wir große Fans der Meditation. Deshalb teilen wir zehn Meditationstipps für den Anfang, damit du sofort loslegen kannst.

Meditation und Loslassen

An einem Tag kommen Tausende von Dingen auf dich zu. Menschen, die etwas von dir wollen, Artikel, die du lesen willst, Dinge, die du tun „musst“. Es ist schwierig, sich nicht sofort um alles zu kümmern, sondern die Dinge geschehen zu lassen. Mit anderen Worten: Loslassen. Meditation kann eine Lösung sein. Wir haben darüber geschrieben, wie Meditation dir helfen kann, loszulassen.

Ist Meditation nichts für dich?

Hast du versucht zu meditieren, aber festgestellt, dass es nichts für dich ist? Es kann durchaus sein, dass du keine Lust hast, dich täglich zehn Minuten hinzusetzen, um deine Gedanken zu beobachten, sondern etwas tun möchtest, um dich zu entspannen. Was könnte das sein? Ganz einfach: Atmen. Lies mehr über die Alternative, wenn Meditation nichts für dich ist.

Meditation und Sex

Meditation kann deinem Leben eine Menge Tiefe verleihen. Auch auf dein Sexleben. Vielleicht ist Meditation der Weg, um Sex spannend zu halten. Wir sagen dir, wie du durch Meditation tollen Sex haben kannst.

Jonas
Jonas
Jonas ist ein junger Unternehmer, der unbedingt sein eigenes kleines Haus bauen möchte. Während er an seinem eigenen kleinen Haus arbeitet, teilt er seine Erfahrungen in Blogartikeln.

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